Praktikerforum Nachhaltigkeitsbericht

1. Kongresstag

07:45

Empfang, Registrierung, Begrüßungskaffee und Jour-Plunder

08:15

Neues vom Goodwill – Der neue IASB Standardentwurf "Business Combinations, Disclosures, Goodwill and Impairment"

Oliver Köster

09:15

Indikatoren mit und ohne Impairment-Folge und entsprechende (Nicht-)Offenlegung

Evelyn Teitler-Feinberg

Teitler Consulting Logo

10:00

1. Vormittagspause mit Getränken und kulinarischen Erfrischungen

10:30

Prüfung der Planung auf Plausibilität

Martin Schulz-Danso

Logo Mazars

11:30

2. Vormittagspause mit Getränken und kulinarischen Erfrischungen

11:45

Die anlassabhängige Bilanzierung von Marken unter besonderer Betrachtung der Wertminderungsregeln nach IAS 36

Martin Tettenborn

Wladislav Gawenko

HHN_Logo

Technische Universität Chemnitz

12:45

Gemeinsames Mittagessen

14:00

Die Kunst der CGU-Abgrenzung: zwischen Zahlen, Ermessen und Mythen

Oliver Köster

15:00

1. Nachmittagspause mit Getränken und kulinarischen Erfrischungen

15:30

Auf den Spuren eines Phantoms: Messung und Verfolgung von Synergien

Oliver Köster

16:00

Zur Umsetzung der Folgebewertung des Firmenwerts nach IAS 36: Praxiseinblicke, Herausforderungen und Lösungsansätze

Christian Mehnert

Logo Rödl Partner

16:45

2. Nachmittagspause mit Getränken und kulinarischen Erfrischungen

17:00

Zusammenspiel von dem erweiterten Risikomanagementsystem und IAS 36

Stefan Müller

Logo_Helmut-Schmidt-Universität

17:45

Ende des 1. Kongresstages

Termine & Anmeldung

Wählen Sie zwischen einer physischen Teilnahme, einer Online-Live-Teilnahme und einer Videoaufzeichnung!

Teilnahme in Wien

Mo, 21.09. bis Mi, 23.09.2026

Wir tagen stets an besonders exklusiven Veranstaltungsorten, damit die Tagungen zu einmaligen Erlebnissen werden. Der Ort dieser Tagung innerhalb von Wien wird noch bekanntgegeben!

Videoaufzeichnung

Bestimmen Sie selbst, wann Sie sich die Vortragsvideos ansehen und drücken Sie einfach auf „Pause“, wenn das Telefon läutet! Auch ein wiederholtes Ansehen ist möglich.

Online-Live-Teilnahme

Mo, 21.09. bis Mi, 23.09.2026

Nehmen Sie an dieser Tagung online-live teil und erleben Sie die spannenden Vorträge dort, wo Sie sich gerade befinden.

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Vorläufige Agenda

Praktikerforum Nachhaltigkeitsbericht

1. Kongresstag

Ab 07:45

Empfang, Registrierung, Begrüßungskaffee und Jour-Plunder

Dauer: 60 Minuten

Wirkung der Wertschöpfungskettenobergrenze auf die Informationsgenerierung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Mit Überarbeitung 2025/2026 von CSRD und ESRS ist das Dilemma für berichtspflichtige Unternehmen zur Generierung der nötigen Informationen aus der Wertschöpfungskette noch einmal vergrößert worden. Eine Beachtung der Obergrenze an Informationen aus dem EU-Standard für die freiwillige Berichterstattung auf Basis des VSME-ESRS ist zwingend! Dies bedingt noch stärker als bisher die Kenntnis der abfragefähigen Inhalte und der möglichen Ersatzbeschaffungsmöglichkeiten für (nötige) Informationen. Fraglich ist, ob – im engen Rahmen – doch Kooperationsmöglichkeiten mit mittelständischen Partnern zur Steigerung der Qualität der Berichterstattung sinnvoll sein könnten. Am Beispiel besonders herausfordernder Informationsnotwendigkeiten werden diese Aspekte analysierend herausgearbeitet und diskutiert.

Stefan Müller
Stefan Müller
Logo_Helmut-Schmidt-Universität

Dauer: 45 Minuten

Zwischen Legalität und Legitimität – die Berücksichtigung der Erwartungen der Stakeholder im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung

Schon mit den letzten Überarbeitungen des ESRS E2-Umweltverschmutzung vom Juli 2023 durch die EU-Kommission wurden Beschränkungen der Berichterstattung, etwa im Kontext der Verschmutzungen von Luft, Wasser und Boden in die Norm aufgenommen, sodass nur Emissionen aus Anlagen, die die in der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 festgelegten Grenzwerte überschreiten, angabepflichtig sein sollen. Darüber hinaus wurden in den aktuellen Überarbeitungen fast alle Wahlrechte für Angaben gestrichen. Fraglich ist, wie sich dies mit den Stakeholdererwartungen an eine Berichterstattung deckt und wie Unternehmen mit diesem Dilemma umgehen können. Nur die tiefe Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens im Management und Aufsichtsrat sowie des gesamten Unternehmens inklusive dessen Umfeldbeziehungen wird den Anforderungen an eine notwendige Transformation gerecht und wird vielen Branchen überhaupt erst ermöglichen, die „Licence-to-operate“ in Mitteleuropa zu behalten. Auf dieser Basis werden daher einige spezielle, aber dennoch hochrelevante Aspekte der Berichterstattung diskutiert und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit Legalität und Legitimität aufgezeigt.

Stefan Müller
Stefan Müller
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Dauer: 45 Minuten

Das Zusammenspiel von Nachhaltigkeitsbericht, übrigem Lagebericht, Finanzberichterstattung und weiterer (Pflicht-)Berichterstattung am Beispiel von ESRS E2

Die EU zielt bei dem verpflichtenden Nachhaltigkeitsbericht auf eine interne Betrachtung und Anpassung von Prozessen, Verfahren und Systemen der Steuerung und Kontrolle ab. Daher wird in der Berichterstattung auch primär auf die internen Abläufe und Vorgaben abgestellt, wie mit Nachhaltigkeit unternehmensintern umgegangen wird und welche Auswirkungen, Risiken und Chancen darin liegen. Allerdings ergeben sich bereits vielfältige Pflichten zur Berücksichtigung und Berichterstattung über Risiken und Chancen im (Konzern-)Jahresabschluss nach IFRS, UGB oder HGB und (Konzern-)Lagebericht nach UGB oder HGB sowie gerade im Umweltbereich gegenüber Behörden auf der Basis von EU-Verordnungen und -Richtlinien. Daher wird in dem Vortrag an konkreten Beispielen von Spezialfällen herausgearbeitet, wie eine integrierte Berichterstattung aussehen kann, wann Verweismöglichkeiten wie genutzt werden dürfen und welche Vorgehensweise sich auch vor dem Hintergrund der zu erfüllenden Stakeholdererwartungen hier anbieten kann.

Stefan Müller
Stefan Müller
Logo_Helmut-Schmidt-Universität

Dauer: 45 Minuten

ESRS 2 (Governance) praxissicher umsetzen: Konsistente Darstellung, prüfungstaugliche Nachweise und trennscharfe Abgrenzung zur Corporate-Governance- und Lageberichterstattung

Die Offenlegungsanforderungen des ESRS 2 hinsichtlich der Corporate Governance sind ein Gradmesser für die Integration der Nachhaltigkeitsberichterstattung in die sonstige Unternehmensberichterstattung und verlangen eine konsistente Darstellung von Verantwortlichkeiten, Steuerungs-, Anreiz- und Überwachungsmechanismen. Der Vortrag zeigt, wie sich die Anforderungen von ESRS-2-Governance so operationalisieren lassen, dass (i) die Governance-Narrative über Berichtsteile hinweg widerspruchsfrei bleiben, (ii) die Nachweise und internen Evidenzen für eine prüferische Durchsicht (Limited Assurance) belastbar aufbereitet werden und (iii) Governance-Informationen trennscharf zwischen Nachhaltigkeitsbericht, Lagebericht, Vergütungsbericht und Corporate-Governance-Berichterstattung abgegrenzt werden. Zu diesem Zweck werden im Rahmen des Vortrags typische Fallstricke, Best-Practice-Ansätze sowie die Ergebnisse von einschlägigen Untersuchungen vorgestellt. Ziel ist es, den Teilnehmenden einen konkreten, prüfungs- und umsetzungsorientierten Handlungsrahmen für die nächste Berichtsrunde zu geben.

Sean Needham
Sean Needham
Logo_Helmut-Schmidt-Universität

Dauer: 45 Minuten

Spezialfragen der Berichterstattung nach ESRS G1 (Unternehmensführung)

Die Offenlegungsanforderungen des ESRS G1 (Unternehmensführung) sind in der Umsetzung weniger eine Frage „richtiger Formulierungen“ als eine Frage belastbarer Prozesse, Daten und Nachweise. Der Vortrag adressiert gezielt Spezialfragen der ESRS-G1-Berichterstattung, also jene Themen, die in der Praxis regelmäßig zu Auslegungsunsicherheiten, Inkonsistenzen oder erheblichen Mehraufwänden führen. Im Mittelpunkt stehen vier besonders anspruchsvolle Anwendungsfelder: (1) risikobasierte Darstellung von Korruptions- und Interessenkonfliktprävention, (2) Berichterstattung zu Hinweisgebersystemen und internen Untersuchungen unter Wahrung von Vertraulichkeit und Schutzinteressen, (3) Transparenz zu politischer Einflussnahme/Lobbying mit praxistauglicher Abgrenzung und (4) Steuerung von Zahlungspraktiken. Für diese Spezialfragen wird ein klarer Umsetzungsfahrplan vermittelt, der die typischen Engpässe in der Praxis adressiert: unklare Zuständigkeiten, heterogene Datenlagen, sensible Inhalte und widersprüchliche Narrative. Anhand ausgewählter Fallkonstellationen wird gezeigt, wie Unternehmen ein belastbares „Minimum“ definieren, Kennzahlen sinnvoll kalibrieren und gleichzeitig Schutz- und Vertraulichkeitsgrenzen wahren.

Sean Needham
Sean Needham
Logo_Helmut-Schmidt-Universität

Dauer: 120 Minuten

Die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts aus der Perspektive des Erstellers

Im Rahmen der Präsentation wird der Ablauf einer Prüfung exemplarisch und aus der Perspektive des Erstellers aufgezeigt. Dabei werden insbesondere folgende Themen vertiefend und anhand von Fallbeispielen erörtert:

  • die Sicherstellung der Prüffähigkeit des berichtenden Unternehmens;
  • die Prüfungsplanung, Identifizierung und Beurteilung von Risiken sowie die Reaktion des Prüfers darauf;
  • die unterschiedlichen Prüfungstiefen bzw. -intensitäten, mögliche Prüfungsnachweise und -handlungen;
  • die Überlegungen des Prüfers zur Wesentlichkeitsanalyse;
  • die Risikobereiche im Zusammenhang mit der doppelten Wesentlichkeit sowie
  • die Schnittstellen zwischen der Prüfung der Finanz- und der Prüfung der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Kai-Uwe Marten
Kai-Uwe Marten
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Logo IAASB

Dauer: 90 Minuten

Sinn und Grenzen der doppelten Wesentlichkeitsanalyse: Herausforderungen der praktischen Anwendung

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse dient dazu, Nachhaltigkeitsthemen sowohl aus der Perspektive der Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft als auch aus der finanziellen Risiko- und Chancenperspektive systematisch zu identifizieren und zu priorisieren. In der Praxis haben die ersten nach ESRS durchgeführten Wesentlichkeitsanalysen viele Nachhaltigkeitsverantwortliche an ihre Grenzen gebracht und teilweise Zweifel an der Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit des Aufwands ausgelöst, da zahlreiche Ansprechpersonen über mehrere Wochen, teils sogar Monate hinweg konzernweit in den Prozess eingebunden waren. Trotz dieser hohen Komplexität zeigt sich der Mehrwert insbesondere durch die strukturierte Involvierung der Fachbereiche sowie der höchsten Führungsebene, da dadurch eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Strategie, Steuerung und letztlich auch für die Berichterstattung geschaffen wird. Als besonders herausfordernd erwiesen sich in der praktischen Anwendung die Abgrenzung und Bewertung von Auswirkungen, Risiken und Chancen über unterschiedliche Zeithorizonte sowie die Verfügbarkeit und Qualität von Daten. Darüber hinaus stellten die Nachvollziehbarkeit der Bewertungsmethodik, die Konsistenz zwischen Konzernebene und lokalen Einheiten, die Integration qualitativer Einschätzungen in belastbare Bewertungslogiken sowie die Erstellung einer fundierten Long List zentrale Herausforderungen dar.

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse ist naturgemäß kein statisches Ereignis, sondern ein iterativer Prozess, der regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung erfordert. Auf all diese Aspekte werden wir im Rahmen meines Beitrags näher eingehen und sowohl praktische Herausforderungen als auch ausgewählte Erkenntnisse und Diskussionspunkte aus dem Austausch mit dem Publikum beleuchten.

Tanja Daumann
Tanja Daumann
Logo VIG

Dauer: 45 Minuten

Anforderungen von Kapitalverwaltungsgesellschaften und Banken an die Berichterstattung anderer Unternehmen zum ESRS E1 vor dem Hintergrund von Greenwashing

Kapitalverwaltungsgesellschaften und Banken leben von ihrer Reputation. Diese zu wahren ist zwingend erforderlich, um auch in der Zukunft Gelder von Investoren akquirieren und anlegen zu können, bzw. um Kredite vergeben zu können. Seit der Berichterstattung über Greenwashing bei einer großen deutschen KVG ist die Sensibilität der Aufsicht und der Kunden in diesem Bereich deutlich gestiegen. Hierdurch ergeben sich für Unternehmen, in die investiert wird oder die Fremdkapital benötigen, Anforderungen an die Tiefe und Qualität der Berichterstattung. Am Beispiel des Standards ESRS E1 werden diese Anforderungen konkretisiert. Ziel dieses Vortrags ist, ein Verständnis über die Anforderungen zu schaffen. Dies soll für Unternehmen die Voraussetzungen schaffen, weiterhin für Anlageportfolien von KVGen und Kreditbücher von Banken interessant zu sein und nicht vom Kapitalmarkt abgestraft zu werden.
Christopher Matz
Christopher Matz
Logo Deutsche Investment

Dauer: 60 Minuten

Integration einer Tochtergesellschaft in die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Konzerns – Governance-, Scope- und Schnittstellenfragen aus der Praxis

Der Vortrag wird aus der Perspektive einer kleinen Tochtergesellschaft über die Integration in die Nachhaltigkeitsberichterstattung eines Konzerns nach der Übernahme zum 01.01.2026 gehalten. Im Mittelpunkt stehen dabei Governance-Fragen wie Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege zwischen Tochter und Konzern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Abgrenzung des Scopes, insbesondere im Hinblick auf CSRD, LkSG, EU-Taxonomie und die Einbindung von Sondervermögen. Anhand konkreter Beispiele werden typische Schnittstellen, Reibungspunkte und Abstimmungsbedarfe zwischen Fachbereichen, Konzernfunktionen und externen Anforderungen gezeigt. Der Beitrag gibt einen ehrlichen Einblick, welche Herausforderungen in der Praxis entstehen – und welche Lösungsansätze sich bewährt haben.

Christopher Matz
Christopher Matz
Logo Deutsche Investment

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